Patentübersetzungen

Haben Sie schon einmal eine Patentanmeldung gelesen? Eigentlich sollte es sich doch hierbei um eine klare und verständliche Beschreibung einer Innovation handeln.

Doch diese werden abstrakt geschrieben.

Was ist das Ziel der Patentanmeldung?

Einerseits sollen hier Ansprüche geltend gemacht werden bzgl. der Erfindungshöhe und den möglichen Anwendungen. Diese Ansprüche stellen dann auch den Schutz der Patentanmeldung dar. Jeder Patentanwalt versucht nun viele Ansprüche (Anwendungen) zu finden, zu formulieren und auch durchzusetzen.

Um welche Punkte geht es nun?

Zugleich sollen diese Formulierungen drei wesentliche Punkte enthalten:

  • die Erfindung soll erklärt werden. Hieraus leiten sich dann mögliche Anwendungen und  Auswirkungen ab.
  • diese Erklärung soll aber die Erfindung nur andeuten, damit Dritte nicht sofort verstehen, wie nun die Erfindung künftig umgesetzt werden kann. Sonst ist die Gefahr des Kopierens und des Umgehens der Erfindung recht groß.
  • gleichzeitig sollen durch weiche und leicht nebulöse Formulierungen möglichst viele Freíräume für spätere weitergehende Interpretationen bleiben  (z. B. bei rechtlichen Streitigkeiten bei Patentrechtsverletzungen). Und es muss der Text juristisch konkret und korrekt bleiben.

Worin steckt also die Kunst der richtigen Formulierung einer Patentanmeldung und -übersetzung?

Jetzt können Sie sich sicher ausmalen, wie schwierig es ist von solchen Texten eine gute Übersetzung anzufertigen. Versteht der Übersetzer die Erfindung? Beschreibt er diese Erfindung in seinem übersetzten Text vielleicht so klar, dass jeder sofort versteht was gemeint ist?

Es kommt also auf jedes Wort an und zugleich soll vermieden werden, zu sehr ins Detail zu gehen. Wenn der Übersetzer nur am Text bleibt, versteht vielleicht der Prüfer des Patents im jeweiligen Land wichtige Punkte nur bedingt und weist dann die Patentanmeldung zurück.

Wie kann nun eine zielführende Übersetzung erreicht werden?

Sich in so einen Text - mit langen Beschreibungen-  hineinzudenken, erfordert Zeit, erfordert Genauigkeit, erfordert das Verständnis von neuen Ideen und erfordert viel Sprachgefühl und Erfahrung.

Ganz verzwickt wird es bei bahnbrechenden Erfindungen. Hier wird ja absolutes Neuland beschrieben, zum Teil. mit eigenen Wortschöpfungen – weil es ja nichts Vergleichbares gibt. Wie übersetzen Sie dann neue Wortschöpfungen, die ja nicht willkürlich sind, sonder durchaus eine spezielle Bedeutung haben?

Solche Aufgaben erfordern Mut und eben einen langjährigen Erfahrungsschatz. Sie erhalten daher von uns eine den formellen Regeln (EU-Erfordernisregel 51 EPÜ) entsprechende Übersetzung. Diese hohen Anforderungen erfüllen wir seit Jahren und haben daher für die meisten Sprachkombinationen auch umfangreiche TM (Translation Memories) und auch Glossare vorliegen.

Vertrauen auch Sie uns. Die Agentur Tranzzlate hat zahlreiche derartige Aufgaben bereits erfolgreich bewältigt.