Juristische Übersetzungen

Erwartet uns vor Gericht Gottes Gnade?

Bei gerichtlichen Auseinandersetzungen hat die westliche Welt Vertrauen in eine faire Gerichtsbarkeit. Und doch ist man unsicher, wie es wohl ausgehen mag. Woher kommt diese Unsicherheit?

Juristische Übersetzungen – fachlich und inhaltlich korrekt

Wir suchen uns den besten Rechtsbeistand, soweit es der Geldbeutel erlaubt, schildern den Fall, der immer hinsichtlich Honorar ein besonderer sein wird und hoffen, dass wir nicht allzu viele Paragraphen beschädigt haben. Die Anwälte wiederum schauen auf jedes Wort und auf die Betonung, eben weil das Gericht den Einzelfall bewertet. Das Schuld und Sühne Prinzip ist hier perfekt ausgeprägt.

Nur was hat das mit Fachübersetzungen zu tun? Juristisch sind wir doch in Deutschland und da müssen höchstens einmal ein paar Dialekte übersetzt werden. Doch Deutschland ist Weltmeister im Fußball und im Export. Viele Unternehmen interagieren in unterschiedlichen Sprachen und schließen Verträge ab. Nun sind andere Sprachen oft knifflig und Rechtsangelegenheiten sind immer komplex, das sagen zumindest die Rechtsanwälte.

Wir kennen ja auch alle diese Kriminalfilme, bei denen die Spurensicherung jeden Stein umdreht, um vielleicht etwas zu finden. Ähnlich gehen Anwälte vor – nur drehen die jedes Wort um. Da die juristische Bewertung Ihres Falls von jedem Wort und dessen Betonung abhängt, wird Semantik und Ausdruck ganz besonders wichtig.

 

Was braucht es also für eine juristisch perfekte Übersetzung?

Wie können Sie sicher sein, dass die Semantik und die Begrifflichkeiten juristisch richtig übersetzt werden? Das ist nicht einfach. Tranzzlate greift auf ausgebildete Rechtsanwälte zurück, die zusätzlich eine linguistische Ausbildung haben und mindestens sieben Jahre Berufserfahrung vorweisen können. Natürlich wird es dann sehr schwierig, wenn schon der Originaltext unklar geschrieben ist. Auch hier liegt die Kunst der Übersetzung darin, den Inhalt fachlich und korrekt wiederzugeben. Auch müssen die vielen Fachbegriffe richtig übersetzt werden und formaljuristische Zusammenhänge, wie z. B. die unterschiedlichen Rechtssysteme, berücksichtigt werden.

 

Was ist eine gute Übersetzung wert?

Hier zu sparen – nach dem Motto „Geiz ist toll“ - kann sich also schnell als Bumerang erweisen. Bei solchen, rechtlich einwandfreien Übersetzungen muss daher recherchiert und sauber gearbeitet werden. Die Begrifflichkeiten müssen stimmen.

 

Die Beglaubigung

Selbstverständlich können die Texte, durch eine Beglaubigung, den Status eines rechtsgültigen Dokuments erhalten. Die Beglaubigung darf nur von einem hierfür beeidigten und bei Gericht zugelassenen Fachübersetzer per Stempel durchgeführt werden. Es wird die Richtigkeit der Übersetzung des vorliegenden Textes der Originalsprache bestätigt.

Bei manchen Urkunden bzgl. Heirat oder Immobilenerwerb ist zusätzlich die Richtigkeit der Unterschrift des Fachübersetzers zu bestätigen. Diese “Apostille” wird von dem jeweiligen Landgericht durchgeführt, bei dem der Übersetzer bestellt ist. Die so ausgefertigten Dokumente sind dann mit mindestens zwei Stempeln versehen.